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Die Zeiten der unterschiedlichen Kabeltypen, die sich kreuz und quer durch das Unternehmen winden und jedem Betriebselektriker schlaflose Nächte bereiten, gehören der Vergangenheit an.
Ganz gleich, ob Twinax Verteilung, Token Ring, Ethernet, FDDI, ATM oder ISDN - die Entscheidung, welcher dieser Dienste in Anspruch genommen wird trifft der Anwender im Datenschrank und am Endgerät.
Voraussetzung ist jedoch, dass 8-adrige paarweise verdrillte Kabel mit Gesamtabschirmung und RJ-45 Anschlusskomponenten nach Cat. 5 Norm (oder besser) verwendet werden.
Dieses Verkabelungssystem wird bereits in der weitaus überwiegenden Zahl aller Ethernet Installationen verwendet. Nach und nach setzt es sich jetzt auch im Token Ring Netzwerk, im Umfeld der Systeme AS/400 und im Mainframebereich durch.
Die Handelsorganisation der UBF EDV Handel und Beratung aus Castrop-Rauxel bietet AS/400 und S/3x Anwendern hierzu ein vollständiges System an, das sich in alle bestehenden Infrastrukturen einpasst und die übergänge zwischen Twinax, Cat. 5, Typ 1, Koax und Glasfaser durch ein abgestimmtes System aktiver und passiver Komponenten verwirklicht.
Die Vorteile der aktiven Verteilung von Twinax Endgeräten im überblick:
ISDN verwendet auch RJ-45 als Anschlusstechnologie
Jede Datenstation kann vom aktiven Verteiler getrennt werden, ohne, dass die anderen Datenstationen beeinträchtigt werden (im Gegensatz zu passiven ADS-Leisten, bei denen nicht zuverlässig vorhergesagt werden kann, ob andere Benutzer abstürzen)
Die Diagnoseleuchten zeigen aktive Verbindungen an. Ein versehentliches Trennen einer aktiven Datenstation ist somit leicht auszuschließen.
Die Zuordnung der Datenstation zu einem Twinax Port geschieht im Datenschrank. Dies gewährleistet optimale Flexibilität: Sind 2 Twinax Ports mit je einer freien Adresse vorhanden und soll z. B. ein Bildschirm mit Druckeranschluss eingerichtet werden, kann im Datenschrank ein Bildschirm einem anderen Port zugeordnet werden. Somit sind auf der ersten Leitung 2 Adressen verfügbar.
Verschiedene Endgeräte können sich nicht gegenseitig stören (einzige Ausnahme: Adresskonflikt)
Jeder Ausgang vom aktiven Gerät verhält sich wie ein Port des Systems AS/400. Somit kann auch an jedem Datenendgerät die erforderliche Impedanzanpassung und Terminierung erfolgen.
Die aktiven Verteiler lesen jedes eingehende Signal aus und erzeugen über einen integrierten Signalgenerator ein neues, und somit völlig störungsfreies Signal. Damit wird auch in kritischen Bereichen eine einwandfreie Verbindung möglich.
Dort, wo besondere Einflüsse die Signalqualität beeinflussen (z. B. starke Motoren im Produktionsbereich oder Potentialdifferenzen zwischen Gebäuden), kann mit einer Glasfaserstrecke die Betriebssicherheit gewährleistet werden.
Die Installation von LSA Plus Schneid-/Klemmtechnik ist einfacher, schneller und zuverlässiger. Kalte Lötstellen können nicht entstehen, da nicht gelötet wird. Das Problem der Stifte am Twinax Stecker, die sich bei Anschluss versenken oder verbiegen gibt es nicht mehr. Kabel, Anschlussleisten und Dosen sind eindeutig farbig gekennzeichnet. Hochwertige Patchkabel in unterschiedlichen Längen gewährleisten eine zuverlässige Verbindung.
Zwischen zwei Geräten, die mit Umsetzern für Glasfaser ausgestattet sind, kann eine Distanz von bis zu 3.000 m überbrückt werden
Der Installateur kann die neuen Verbindungen bereits im Vorfeld installieren. Während dieser Zeit wird kein Anwender in seiner Arbeit unterbrochen. Auch die Konfiguration neuer Datenstationen oder die Verlegung von Endgeräten betrifft nur noch den einen Arbeitsplatz. Die schwierige Abstimmung mit den Sachbearbeitern in den Fachabteilungen, die zu diesem Zeitpunkt entweder gerade einen komplexen Vorgang bearbeiten oder nicht an ihrem Platz sind und mit dem Betriebselektriker, der gerade im Fertigungsbereich benötigt wird ist nicht mehr erforderlich.
Fehlerhafte Verbindungen bzw. defekte Datenstationen beeinträchtigen nur noch einen Anwender. Alle anderen können wie gewohnt ohne Unterbrechung weiter arbeiten. Die Diagnose LEDs geben zuverlässig Auskunft darüber, in welchem Bereich das Verbindungsproblem liegt. In der Regel konnten Probleme durch instabile Verbindungen jedoch bereits durch den Anschluss an die aktiven Verteiler dauerhaft behoben werden.
LSA Plus Anschlüsse sind schneller konfiguriert als IBM Datenstecker bzw. Twinax Anschlüsse.
Die Cat. 5 Kabel sind dünner als Typ 1 Kabel und damit leichter zu verlegen. Eine Erweiterung der Kabelkanäle lässt sich so in vielen Fällen vermeiden.
Durch größere Abnahmemengen aufgrund eines einheitlichen Verkabelungssystems für unterschiedliche Dienste lassen sich beim Lieferanten bessere Preise erzielen.
Alle neuen Dienste (ATM, FDDI/TPDDI, ISDN) verwenden nur noch diese Verbindungstechnologie. Damit ist vorherzusehen, dass eine Umstellung nur noch eine Frage der Zeit ist. Wer jetzt umstellt spart daher mit jedem neuen Anschluss.
Es ist günstiger mehr Anschlüsse zu verlegen als jedesmal einen Erweiterungsauftrag zu erteilen. Dies ist jedoch mit der Twinax Bus Topologie nicht möglich.
Die Verteiler sind für 19 Zoll Datenschränke konzipiert. Die unübersichtlichen Kabelhaufen werden somit durch eine übersichtliche Datenschrankkonfiguration ersetzt, in der die Wege der Verbindungskabel von der Anschlussdose in der Fachabteilung zum Anschluss am Zentralrechner nachvollziehbar sind.
Die Diagnoseleuchten zeigen alle aktiven Verbindungen an.
Gegenüber IBM Datensteckern wird die Konfiguration durch kleinere Stecker und dünnere Kabel wesentlich übersichtlicher.
Soll eine Twinax Datenstation durch eine Netzwerkstation ersetzt werden, kann die Umstellung nach Umrüstung des PCs durch Zuordnung im Datenschrank erfolgen. Der Stecker wird vom Verteiler abgezogen und auf einen Netzwerkkonzentrator gesteckt.
Wir empfehlen daher auch in Token Ring Umgebungen RJ-45 Komponenten zu verwenden.
Für bestehende Installationen mit Typ 1 und Typ 6 Datenkabel können Adapter mit entsprechender Impedanzanpassung verwendet werden.
Beachten Sie allerdings, dass nur bei Verwendung hochwertiger Komponenten die aufgeführten Eigenschaften auch verwirklicht werden können. Wie für Ketten gilt auch für Verkabelungssysteme: Die schwächste Komponente bestimmt die Qualität des Systems. Eine kompetente Beratung ist daher besonders wichtig. Wählen Sie einen Partner, der bereits über ausreichende Erfahrung in Twinax- und Netzwerkverkabelung verfügt. Wir halten für Sie ein abgestimmtes Programm von Komponenten auf hohem Qualitätsniveau bereit.
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